>>>> WIR SUCHEN VERSTÄRKT EHRENAMTLICHE MITARBEITER <<<<

Die Ehrenamtlichen sind die Seele des Wohnheims Mariahilf. Diese oft religiös motivierten MitarbeiterInnen kümmern sich nicht nur etwa in Gesprächen um das seelische Wohl der Haftentlassenen, sondern auch um vieles andere, das hier im Haus wichtig ist, wie beispielsweise Wäsche waschen, Feste veranstalten, kochen und vieles mehr.

In all den Jahren sind keine ernsthaften Bedrohungen oder Gewalttätigkeiten unserer Hausbewohner gegen unsere MitarbeiterInnen vorgekommen. Das ist bemerkenswert für diesen langen Zeitraum und zeugt von einem guten und respektvollen Kontakt zwischen den Bewohnern und den Ehrenamtlichen.

Wenn Sie ebenfalls Interesse an der ehrenamtlichen Mitarbeit im Wohnheim Mariahilf haben, können Sie jederzeit mit den SozialarbeiterInnen der Blutgasse in Kontakt treten.

   
links: Donald Krasel und Margarethe Klivan bei den Vorbereitungen für das Weihnachtsfest; rechts: Waltraud Zeller, Maria Mader, Brigitte Walcher bei der wöchentlichen Teambesprechung

  •  „Nehmt das Reich in Besitz, denn ihr habt mich im Gefängnis besucht … was immer ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." (Mt. 25,31).
  • „Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein auf sie." (Jo. 8,7).
  • „Richtet nicht, dass ihr nicht gerichtet werdet." (Mt. 7,1).
  • „Herr, wenn dein Bruder sich gegen dich verfehlt, wie oft soll ich ihm vergeben, bis zu siebenmal? Jesus antwortete Petrus: Ich sage dir nicht nur siebenmal, sondern bis zu siebensiebzigmal." (Mt. 18,21).

Diese ernsten Worte der Bibel waren Impuls für Pater Leonhard Bianchi, einem der Mitinitiatoren dieses Wohnheims, als er im Dezember 1970 seinen ersten Nachtdienst im Heim für haftentlassene Männer antrat.